Qualifiziert für die Württembergischen

Der SSC Schwenningen war in den vergangenen Wochen gleich bei zwei Wettkämpfen vertreten. Beim Villinger Schwimmfest am letzten Juniwochenende konnten sowohl die jungen Nachwuchsschwimmer als auch die Älteren ihre Leistung überprüfen. Beim internationalen Achalm-Cup in Reutlingen vergangenes Wochenende hatte die erfahrenere erste Mannschaft nocheinmal die Chance Pflichtzeiten für die anstehenden Württembergischen Meisterschaften zu knacken.

Schwimm- und Skiclub Schwenningen e.V.
Schwimmfest Villingen von links nach rechts: vorne Marlon Werner, Simon Kreiselmaier, mitte Fabienne Ruhmöller, Lina Deuring, Dominic Moser, Pascal Werner, Jonathan Baur, Maximilian Abendschein, Lucie Deuring, hinten Ines Daume, Anika Daume, Anna Kreiselmaier

In VIllingen konnten die jungen Asse auf sich aufmerksam machen. Anika Daume (2005) und Ines Daume (2007) durften sich über gute Platzierungen und Bestzeiten freuen. Dabei konnte Ines sogar eine Bronzemedaille über 50mB abstauben. Für Anna Kreiselmaier lief es etwas durchwachsen, aber dennoch erreichte sie sehr gute Platzierungen über 50mR, 50mS, 200mL (5.,5.,4.). Besonders erwähnenswert sind die 200m Lagen, welche in diesen jungen Jahren bereits auf eine gute physische Leistungsfähigkeit schließen lassen. Die "Deuring-Sisters" Lina (1998) und Lucie (2002) durften ihre Medaillensammlung deutlich erweitern. Für Lucie sprangen vier Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille herraus. Für Lina zwei Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen. Fabienne Ruhmöller (1996) - erst diese Saison aus dem hohen Norden an den Neckarursprung gewechselt - war zwar der "Ouldie", aber dennoch der "Goldie" im Team. Über 200m Schmetterling wurde sie jeweils offen und in der Wertung "1999 und älter" erste. Hinzu kamen vier Silbermedaillen.

Bei den Jungs durfte sich Maximilian Abendschein (2001) über zwei Bronzemedaillen und einen knappen vierten Platz freuen. Jonathan Bauer (2000) konnte mit vier Goldmedaillen und einer Bronzemedaille auftrumpfen. Besser machte es nur Simon Kreiselmaier (2002) mit 7! Goldmedaillen, zwei silbernen und zwei bronzenen. Herzlichen Glückwunsch an die Athleten! Dominic Moser (1998) durfte sich auch über fünf Silbermedaillen freuen. Im Jahrgang 2003 konnte Marlon Werner sechs Medaillen in allen Farben einheimsen, ebenso sein Bruder Pascal (2001), hier reichte es leider immer nur ganz knapp nicht zu Gold.

Dieser Wettkampf leitete den Beginn der "englischen Wochen" im Schwimmsport ein, welche mit dem Achalm-Cup am vergangenen Wochenende weitergingen. Während die Weltspitze um Sarah Sjöström, Katinka Hosszu, Chad le Clos und Co. um die Tickets für die Weltmeisterschaft in Budapest kämpten, ging es bei kaltem Wind und Regen im Reutlinger Markwasenbad für den SSC um TIckets für die Württembergischen Meisterschaften, welche nächste Woche in Stuttgart stattfinden werden.

Schwimm- und Skiclub Schwenningen e.V.
Achalm Cup von links nach rechts: Anna Kreiselmaier, Lina Deuring, Lucie Deuring, Simon Kreiselmaier

Lina Deuring startete über die Brust- und Rückendisziplinen. Nach der Wiederaufnahme ihrer Schwimmkarriere im Frühjahr, fehlt ihr auf den Mittelstrecken sichtlich noch etwas die Kraftausdauer, aber dennoch weist sie bereits wieder gute Konditionen auf. Dabei wurde sie über 200m Brust sogar dritte. Lucie Deuring konnte sogar einen begehrten Achalm-Pokal über 100m Brust gewinnen, und durfte sich so über ihren 1. Platz freuen. Beide erreichten ansonsten gute Platzierungen. Anna Kreiselmaier machte es diesesmal deutlich besser als eine Woche zuvor und lieferte gute Zeiten, auch Bestzeiten. Um so ärgerlicher war es, dass es oft nur knapp für einen vierten Platz reichte. Besonders hart über die 200m Lagen, wo diese Disziplin in jungen Jahren doch einiges abverlangt. Respekt für Anna! Fabienne Ruhmöller schrammte ebenfalls zweimal mit einem vierten Platz knapp am internationalen Treppchen vorbei. Simon Kreiselmaier durfte sich in neuer Bestzeit über 50m Schmetterlin über einen ersten Platz freuen und somit einen Pokal in Empfang nehmen. zudem gab es zwei Silber- und eine Bronzemedaille für das Nachwuchstalent, das sich mittlerweile einen Stammplatz in der ersten SSC-Mannschaft erkämpft hat und zu dessen Topathleten gehört. Leider nicht mehr im Team des SSC Schwenningen, ist Sebastian Rombach, der nun für den gastgebenden Verein SSG Reutlingen/Tübingen das Wasser zum kochen bringt. Auch er lieferte gute Ergebnisse ab. Marlon und Pascal Werner zeigten in Reutlingen auch ihr Können und belegten mit z.T. exzellenten neuen Bestzeiten sehr gute Platzierungen im Mittelfeld. Somit ist der SSC bei den Landesmeisterschaften mit Simon Kreiselmaier, Anna Kreiselmaier und Lucie Deuring vertreten.

Niklas Weiß, Margareta Müller

SSC-Bericht Zeitungsartikel vom 05.07.2017