SSC-Jugendlager - Zelten in der Turnhalle

Das Zeltlager der SSC Jugend startete leider mit viel Regen und so wurde die erste Nacht spontan, vom Campingplatz Sunthausen in die Turnhalle der Rinelenschule, verlegt. Aber wie sollte es anders sein: als alle Kinder an der Turnhalle angekommen waren, schien auch wieder die Sonne…

SSC Zelten in der Turnhalle 2013

So konnten die "Kennenlern-" und "Aufwärmspiele" im Freien stattfinden. Auch danach lud das tolle Wetter noch zum Austoben und Spielen ein. Selbst unsere 3 riesen Pizzen konnten wir während der letzten Sonnenstrahlen verspeisen. Anschließend richteten wir dann ein bequemes Matratzenlager ein und ließen den Abend gemütlich mit "Küss den Frosch" und "Astroboy" ausklingen.

Der nächste Morgen startete mit viel Action, denn bevor es Frühstück gab, musste zuerst die Turnhalle wieder geräumt werden. Doch das war nicht alles! Unser sportlicher Betreuer Niklas, hatte für diesen Morgen noch etwas ganz spezielles geplant: Frühsport. Und während Dominic, Vivien und Natalie das Frühstück zubereiteten und frische Brötchen besorgten, joggte Niklas mit den "Zeltern" über Wiesen und Felder. Nach diesen Strapazen hatten sich alle ein leckeres Frühstück mit Nutella, Marmelade, Käse, Wurst, Tee und Kakao wirklich verdient. Nach dem Frühstück stand der Umzug auf den Campingplatz auf dem Programm. In zwei Fuhren wurden die Kinder mit Sack und Pack von A nach B transportiert. Während die erste Fuhre schon tolle Namensschilder für die Zelte bastelten und die ersten Zelte aufstellten, kümmerte sich die zweite Fuhre um Nachschub an Getränken.

Endlich alle angekommen, konnte der Spaß losgehen. Das Betreuer Quartett hatte sich überlegt, diesen Tag unter das Motto "Teamtag" zu stellen. Zu Beginn wurde die Gruppe in zwei Teams aufgeteilt. Im Anschluss musste jedes Team ein Plakat mit Teamnamen, sowie ein Team- Shirt erstellen. Bei dieser Aufgabe entstanden folgende 2 Teams: "Die Wilden Schwimmer" (mit Nelly, Kito, Pascale, Simon, Pascal) und das Team "Cheese" (mit Lorenz, Melvin, Anna, ). Nun konnten die Spiele beginnen:
1. Disziplin: Flossenrennen. Vier Mitglieder aus jedem Team mussten sich diesem Wettkampf stellen. Mit Flossen, Badekappe und Poolboy bewaffnet, musste ein Parcour, sowohl vorwärts, als auch rückwärts bestritten werden.
2. Disziplin: Krankentransport. Wieder vier Mitglieder mussten wie ein "Patient" transportiert werden. Bei dieser Aufgabe musste aber das vollständige Team im Einsatz sein.
3. Disziplin: Schubkarrenrennen. Bei diesem Wettkampf musste aus beiden Mannschaften jeder einmal ein Schubkarren sein.
4. Disziplin: Königlicher Transport. Hier galt es, alle Teammitglieder standesgemäß als König zu transportierten.

Nach diesen vier harten Wettkämpfen legten wir eine Pause ein und wechselten von der Grillwiese direkt ans Wasser. Hier tobten sich alle ordentlich aus und stärkten sich. Ein Großteil der Gruppe bewies sogar riesigen Mut und durchquerte den See einmal komplett hin und zurück. Dann hieß es wieder: ab in die Teams!         Nach den Landspielen vor der Pause, folgten nun Spiele am und im Wasser:
1. Spiel: Füllt den Eimer. Jedes Team saß in einer langen Schlange. Wobei der erste am Wasser saß und hinter dem Letzten ein großer Eimer stand. Nun bekam jedes Team eine Badekappe, diese wurde vom Ersten jeder Mannschaft mit Wasser gefüllt und über Kopf bis zum Letzten nach hinten gereicht. Diese kippen das (meistens übrige) Wasser in den Eimer. Ziel des Spiels war es, den Eimer möglichst schnell zu füllen.
2. Spiel: Blind Schwimmen. Ein "Zelter" wurde in den See "gestellt". Aus jedem Team musste jemand eine Badekappe anziehen und tief über die Augen ziehen. Durch die Zurufe der Teamkollegen galt es, jetzt möglichst schnell, blind den "Abgestellten" zu finden. Bei diesem Spiel musste jedes Kind einmal den Blinden spielen.
3. Spiel: Staffelschwimmen. Als letztes Spiel stand noch ein finales Wettschwimmen auf dem Plan. Ziel war es natürlich, dass die vorgegebene Strecke möglichst schnell von allen Teammitgliedern hinter sich gebracht wurde.

Nach Abschluss dieser sieben Spiele stand ein Siegerteam fest. Das Gewinnerteam hieß "Die Wilden Schwimmer". Aber auch die zweitplatzierten "Cheeses" hatten den ganzen Tag über toll gekämpft.

Endlich wurde dann auch das Feuer angezündet und es wurde gegrillt. Mit leckeren Salaten, Rohkost, Würstchen und Stockbrot wurden alle hungrigen Bäuche gefüllt. Als schließlich die Dunkelheit herein gebrochen war, brach die gesamte Truppe zu einer kleinen Nachtwanderung auf. Danach setzten sich alle am Lagerfeuer zu einer kurzen Gruselgeschichte zusammen, bis dann alle in ihre Zelte krochen.

Der nächste und letzte Morgen begann gemütlich. Erst nach 8.00 Uhr krochen die ersten Kinder aus ihren Zelten. Nach einem gemütlichen Frühstück folgte eine letzte Action: die Schnitzeljagd über den Campingplatz. Und schon mussten die Zelte abgebaut werden. Nach dem diese Aufgabe bewältigt war, wollten wir gemeinsam noch einmal auf den tollen Spielplatz. Dieser Besuch endete jedoch in einer Wasserschlacht und so sprangen die meisten auch noch einmal mit Klamotten in den See, was bei der Hitze eine tolle Abkühlung war. Währenddessen machte sich ein kleiner, aber feiner, Kochtrupp auf den Weg, um noch ein letztes gemeinsames Essen zu zaubern. Doch bis 2 Kilo Spaghetti gekocht waren, waren auch alle Schwimmer wieder in trockenen Klamotten und so konnten sich alle noch einmal die Bäuche vollgeschlagen. Während die letzten noch ihren vierten oder fünften Teller verdrückten, kamen auch schon die ersten Eltern, um ihre lieben Kinder abzuholen.

Mit einem großen Lob unserer Zelt-Nachbarn in der Tasche, dass alle Kinder ganz toll und die Gruppe überhaupt nicht laut war, wurden die letzten Sachen zusammen gepackt und 3 schöne Campingtage gingen zu Ende.

Natalie Kohn